Jungscharfreizeit in Storkow

21.05.2008 | „Jungschar, nein das ist keine Jungsfreizeit. Ja, ihre Tochter kann da mit.“ So ein Telefonat führte ich ein paar Wochen vor den Pfingstferien. Wir boten eine Freizeit für Neun- bis Zwölfjährige an. Richtig günstig sollte sie sein, damit die Kids aus dem MV und aus Marzahn mitfahren können. Aber es meldete sich niemand an. Auch wir mussten damit umgehen, dass alles immer kurzfristiger geht. Dann brach die Anmeldeflut los, wir mussten zusätzliche Matratzen auslegen und zum Schluss sogar noch Einigen absagen.

Siebzehn Jungs und sieben Mädchen zwischen acht und dreizehn Jahren traten am 14. Mai in Storkow an, um fünf Tage  pure Action, Spaß und Jesus zu bekommen. Auch das Singen (vor allem abends am Lagerfeuer) und die Kreativität kamen auf ihre Kosten. Bald konnte man an allen Ecken von morgens bis abends international „Let me see you funky chicken“, „Massa massa masa“ und „Mücken in der Nacht“ hören.

Wir lernten Feuer machen, sangen im Chor, drehten einen Kurzfilm, bastelten Windlichter, knüpften Freundschaftsbänder und vieles, vieles mehr. Wir kämpften uns miteinander und gegeneinander durch das Campgelände und durch den Storkower Wald. Wir schwammen und manche (wie die Lisa aus Marzahn) musste man aus dem Wasser ziehen, damit sie dort nicht übernachteten. Nur das Kanufahren kam zu kurz, weil uns das Wetter immer ärgerte, wenn wir richtig starten wollten.

Es ist unglaublich, was man in fünf Tagen alles machen kann! Und es war richtig gut. Es gab Kindertraumessen (Spaghetti, Pizza etc.). Wir Mitarbeiter (Lilly, Sarah, Nadine, Matze, Heiko und Torsten) fuhren fertig und glücklich nach Hause.

Die Jungs aus meiner Hütte sind sich alle einig, sie kommen wieder! Und was das einzige war, was wirklich gestört hat? „Mücken in der Nacht“.

Autor:
Torsten Schmidt