Kinderfest in Storkow

14.10.2008 | Wieder einmal war es soweit. Das allmonatliche Kinderfest stand vor der Tür. In diesem Sinne hatten sich am Freitag auch ein gutes Dutzend Kinder vor der Tür der Baracke versammelt um gemeinsam ins idyllische Storkow zu reisen. Einige waren bereits dort gewesen und schwärmten schon auf der Fahrt von Wald, Wiese und dem See.
Einige Kilometer später durchfuhren wir das Tor des Geländes. Auf der rechten Seite sah man die grünen, neuen Holzhütten mit genug Platz für 8 müde Abenteurer, dazu eine Hütte mit Küche und eine Sanitärhütte mit brandneuen Duschen, Waschbecken und allem was man halt so braucht. Die Vorfreude auf eine warme Dusche verflog allerdings schnell. Es stellte sich heraus, dass letztere noch nicht benutzbar sei, aber bereits mit den Durchlauferhitzern der alten Dusche ausgestattet war. Das Problem der Wassertemperatur ließ die Kids aber anscheinend vollkommen kalt. Kaum angekommen begannen wir mit Spielen. Was gespielt wurde war egal, denn letztendlich rannte man bei jedem Spiel über das komplette Gelände.
Entspannt wurde anschließend auf dem Bootssteg am See, bevor es hoch zum Essen ging.
Würstchen und Steaks, gegrillt über der offenen Flamme des Lagerfeuers rundeten den Tag ab und wie könnte es anders sein kam natürlich auch die wichtigste Komponente einer solchen Freizeit zum Einsatz: Die Gitarre am Lagerfeuer.

Nach einer kalten Nacht freute man sich auf eine warme Dusche, in der Hoffnung es könnte ja doch klappen, aber trotz guter Zurede verweigerte der Wasserhahn den Dienst und so stand man dann nass und zitternd da.
Doch die gute Laune ließ sich davon nicht annähernd vertreiben. Als die Duschenden, die Jogger und die Leute, die sich noch mal für 5 Minuten umgedreht hatten am Frühstückstisch saßen, waren sich alle einig: „Ey, ist doch voll geil hier!“
Gegen Mittag endet für einen Teil der Gruppe der Besuch in Storkow, denn das Kinderfest war offiziell vorbei, der andere Teil der Gruppe blieb noch eine Nacht. Dieser zweite Teil der Gruppe war der Chor und nutzte die Abgeschiedenheit für einen Tag intensiver Proben.
Alles in allem war es eine Aktion mit hohem Spaßfaktor und vielen neuen Eindrücken.
Eine Aktion, die man nur „wärmstens“ empfehlen kann.

Autor:

Moritz Unverhau