18.01.2008 | Eine Gruppe Jungen zwischen sechs und neun Jahren steht vor dem CVJM-Haus im Märkischen Viertel. Es ist Donnerstagnachmittag, kurz vor vier. Die Kinder ertragen das Warten kaum. Um 16 Uhr drängeln sie sich hinein laut „Schlagzeug!“, „Verstecken im Dunkeln!“ und „Wassereis!“ rufend. Was ist los? Kinderkreis in der Baracke. Selten kann ein Verein so viel Einfluss auf das Leben der Menschen nehmen. Was ist nun besonders an der Baracke, verglichen mit anderen Häusern, in denen ich gearbeitet habe? Die Baracke ist Teil des Alltags Jugendlichen, Kinder und einiger Eltern.
Obwohl sich die Kinder nicht immer wie Engel verhalten, ist die Baracke ein angenehmer Ort - auch für ein Mädchen aus einer kleinen Stadt in Norwegen. Für mich sieht es aus, als sei die Baracke für viele eine zweite Heimat und mehr als nur ein Freizeitangebot. Als Mitarbeiter dürfen wir mit den Kindern gute und schwierige Tage erleben. Ich bin dankbar dafür, dass sie sich uns anvertrauen und wir in ihrem Leben mitmischen dürfen.