03.07.08 | Nach einer 1-Tages-Anreise (6 Stunden Aufenthalt in London Luton) anlaesslich des 150. Geburtstags des YMCA Aberdeen sind wir, Claudi und Doro heil dort angekommen.
Das Wetter ist ueberraschend gut (es gibt auf dieser Tastatur uebrigens keine Umlaute) und nach ersten Startschwierigkeiten haben wir jetzt auch einen Schluessel zu unseren Schlafraeumen.
Mal sehen was der Tag morgen fuer uns bereit haelt. Na auf jeden Fall Shoppen.
Und jetzt nach einer schoenen Runde Snooker ab ins Bett.
Gruesse, wir melden uns morgen wieder und dann in grosser Runde.
Claudi und Doro
YMCA Aberdeen,03.07.2008, 22:14 OZ
"Oh my gosh - the triangle is orange!"
Nach einem fruehen Start, so gegen 6:30 OZ, hatten wir das YMCA-Haus immer noch nur fuer uns beide. Echt super - kein Gedraenge im Bad, Ruhe und einfache Absprache. Nach Waschen und Zaehneputzen erstmal eine Laden finden, der schon auf hat und Sachen fuer ein Fruehstueck anbietet. Nicht weit entfernt ein Spar, ja auch hier gibt es Spar. Also Fruehstueck eingekauft (superfluffy Toastbrot, Frischkaese und Schinken) und zurueck ins Haus, erstmal den Tag starten.
Dann haben wir einen ersten Ausflug in die City gestartet. Nachdem wir die Geburtstagskarte fuer den YMCA gekauft hatten und diese sich doch als ziemlich unhandlich, da A4-Format, herausstellte, sind wir dann doch noch mal zurueck.
Mittlerweile war auch dort schon reges Treiben. Es wurden alle moeglichen Sachen fuers morgigie BBQ reingeschleppt, Torten und, und, und.
Da war sie - die Birthday-Torte. Doch was war das?
Das CVJM-Dreieck war orange! Gut, die Druckvorlage war nicht die beste, aber man haette es sich ja auch vielleicht denken koennen. Also war erstmal ein bisschen Panik angesagt. Doch die Loesung war dann schnell gefunden: Zurueck zum Baecker und ausbessern lassen. (Unser Vorschlag rote Lebensmittelfarbe zu holen und die Sache anzumalen, wurde zwar dankend angenommen, aber war im Endeffekt doch nicht mehr noetig, da die Baeckerin diesen groben Schnitzer wieder ausgebssert hat.) - Zum Glueck!
Also sind wir nach dieser spannenden und bis dahin noch nicht geklaerten Geschichte wieder in die Stadt gezogen und waren bummeln, nicht shoppen wie viele von euch denken, denn wo kein Geld da auch kein shoppen. Aber es war trotzdem schoen. Es gibt hier so viele lustige Sachen, die man bei uns nicht fuer moeglich haelt. Wirklich super!
Danach dann noch ein paar Lebensmittel gekauft, denn irgendwann hing uns der Magen in den Kniekehlen. Und das Highlight war dann unser kleines Picknick am Meer. Hach toll so ein Meer! Da haben wir uns dann auch noch circa 1-2 Stunden aufgehalten. Jetzt sind wir zurueck im YMCA-Haus, der Rest der Truppe ist jetzt auch da und wir gehen, ueberraschenderweise, gleich mal lecker Essen.
Also vielleicht spaeter mehr.
Claudi
YMCA Aberdeen, 04.07.2008, 19:25 OZ
"Do you know Shrimps 'n Chips?"
Wir waren essen, nicht wie Claudi las im Co Ket Hat, sondern im Cocket Hat. Kann ja keiner wissen, dass da ein "C" fehlt.
Nachdem wir dann alle unsere Plaetze gefunden hatten und Doro darauf bestand an unserem Tisch jemand Englisch-Sprachigen sitzen zu haben, hat sich Jacky dazugesellt. Spaeter kam dann Collin dazu und so waren wir mit Juergen und mir, Claudi, eine lustige Runde.
Nun aber zum Essen. Nachdem alle Unklarheiten beseitig waren, wollte der Grossteil Fish 'n Chips essen. Leider teilte die Kellnerin nach einem Gang in die Kueche mit, dass sie keinen Fisch haetten, aber fangfrische Shrimps anbieten koennte. So wurde also aus dem ersehnten schottischen Nationalgericht eine abgewandelte Version, nenne wir sie Shrimps 'n Chips. Aber es hat allen, glaube ich, gut geschmeckt und satt geworden sind wir allemal.
Jackie hat dann Doro, Ruth und mich noch zum Strand gefahren. Ja, wir zwei waren da ja schon tagsueber, aber abends ist es ja auch nochmal was anderes. Toll, dass ich meine Kamera im YMCA gelassen hab, da wir ja NUR Essen gehen wollten. Am Strand angekommen, bot sich uns ein voellig anderes Bild, als noch am Nachmittag. Denn jetzt war Ebbe. Somit konnten wir ein bisschen ueber den festen nassen Sandstrand laufen. Der Himmel war in einem praechtigen Violett gefaerbt (Bilder muessen wir leider nachreichen, da wir hier nicht an die Rechner kommen, um mal was raufzuspielen) und die Stimmung war toll. Super, dass meine Kamera im YMCA lag!
Dann noch zurueck und ins Bett.
Claudi
YMCA Aberdeen, 05.07.2008, 7:19 OZ
Warum denn erst heute der Bericht von Tag 3? War zu viel los oder nichts? Das werd ich euch sagen:
Also der Tag begann fuer mich, Claudi, relativ ruhig, allein aufgestanden, geduscht, Cornflakes verdrueckt, waehrend ich den Bericht von Tag 2 geschrieben hab. Allmaehlich wurden auch die anderen wach, Reinhard ist Fruehstueck einkaufen gegangen und nach und nach kamen dann alle zusammen. Nach einenm wirklich guten Fruehstueck, gut da es nicht diese weichen, bis auf wenige Millimeter zusammendrueckbaren Broetchen waren, sondern Baeckerbroetchen wie bei uns zu Hause. Und ihr wisst ja, der Deutsche kann nicht ohne gutes Brot, egal wo er ist. Nach dem Fruehstueck sind die anderen dann in die Stadt gezogen, da sie ja noch nichts gesehen hatten. Doro und ich sind aber da geblieben und wollten ein bisschen entspannen und ausruhen, oder fuer den Segelschein bueffeln.
Im Haus war auch schon ein reges Treiben, denn die Vorbereitungen fuer die grosse Party waren in vollem Gange. Doro, hilfsbereit wie sie ist, bot unsere Hilfe an, was auch prompt angenommen wurde. Could you please hang these flags in the gym. Gefragt, getan und so haengten wir ein paar Fahnen und Wimpel an die Wand der Sporthalle. Danach verabschiedeten wir uns aber fuer einen kleinen break.
Ich bin dann doch nochmal in die Stadt getigert, da mir ja bewusst wurde, dass ich mein Geld wenn dann heute ausgeben muesste, da Sonntag die Laeden verstaendlicherweise zu haben und wir am Montag ja schon so frueh fahren, dass dafuer dann keine Zeit mehr ist. Also los ins Trinity-Center. Was hab ich gekauft? Ne Tuete Toffee. Also jetzt auch nciht so die grosse Ausbeute.
Ab zurueck zum YMCA. Dort sah es jetzt sogar schon nach Feier aus. Getraenke waren aufgebaut, auf den Stuehlen lagen die Programme verteilt, Luftballons wurden mit Helium gefuellt und in der Kueche waren Jacky und Collin fleissig am schnippeln. Also sind Doro und ich wieder dazugestossen und haben Burgerbroetchen aufgeschnitten fuer das spaetere BBQ, zu dem es Hamburger geben sollte.
Dann war es auch schon kurz vor 14:00, der Zeitpunkt, zu dem der Buergermeister kommen sollte, was er auch tat. Vorgefahren von einem Mann in einem roten Frack, sein persoenlicher Diener oder so, in einem BMW, natuerlich. Dann wurden die 150 roten und weissen Luftballons in die Freiheit entlassen und das Festprogramm begann. Als Teilnehmer bzw. Gaeste waren hauptsaechlich Personen aelteren Semesters anwesend, keine Jugend. Aber das tat der Sache natuerlich keinen Abbruch. Vielleicht war es ja auch genau so geplant? Nach einer kurzen, kraftvollen Predigt ging es weiter mit Rueck- und Zukunftsblicken, teilweise mit PPT oder Filmchen unetrlegt. Echt nett, was jetzt keinen negativen touch haben soll, ganz im Gegenteil. Und dann kam die Torte, jetzt ja mit rotem Dreieck. Danach noch ein Gruppenfoto mit allen, bevor wir uns auf die Torte stuerzen durften, die wirklich lecker war, nur etwas schwierig zu essen von einer Serviette ohne Gabel. Um dann die Zeit bis zum tanz zu ueberbrueck sind Anastasia und ich in den Keller gegangen, um eine runde Snooker zu spielen. Echt nicht so einfach, aber mit der Zeit kommt man dahinter.
So gegen 19:00 gings dann zum Ceilidth (gesprochen Keili), also Tanzabend mit Dudelsackmusik zwischendurch immer mal. Wer sich bei unserem grossen Jubilaeum zwischendurch mal im keller aufgehalten hat, der weiss, wovon ich rede. Nur diesmal mit viel mehr Platz in der riesgen Turnhalle. Ali und Collin haben die Taenze vorgemacht und dann ging es mit vielen anderen rund. Ich hab dann mal Reinhard und Juergen aufgefordert und wir sind uebers Parkett geflogen. Ich find das echt super und haette noch den ganzen Abend weitermachen koennen, aber leider war gegen neun, halb Zehn schon wieder Schluss.
Sind wir, die Deutschen, halt noch auf ein Bier ins Pub. Nicht wie man sich das veilleicht vorstellt, viel Holz, dicke Balken, schummriges Licht, nein eher so Kantinenflair. Aber ich hab mich belehren lassen, dass das so wohl eher typisch sei, als das, was ich vorher beschrieben hab. Aber im Endeffekt war es ja auch ganz schoen, kommt ja auf die Leute an und nicht zwingend aufs Umfeld. Dann zurueck und ab ins Bett.
Claudi
YMCA Aberdeen, 06.07.2008, 7:45 OZ
Der Tag begann fuer mich, Claudi, wiedereinmal relativ frueh, gegen 6:10. Warum ich nicht laenge schlafe, keine Ahnung. Vielleicht liegt es ja an den Moeven, die mit groesster Freude die gesamte Zeit auf dem Schornstein in Fensterhoehe sitzen und rumkrakelen. Oder ist vielleicht die riesige Zeitumstellung von einer ganzen Stunde das Problem? Ich weiss es nicht. Aber egal, zurueck zum Thema.
Also aufgestanden, geduscht und die gekauften Flakes und Milch mitgenommen und direkt vor den Computer gesetzt, um euch von den neuesten Begebenheiten zu berichten. Jetzt ist der Bericht von gestern geschrieben und abgespeichert und das heisst wohl erst mal abwarten was heut so passiert, denn noch bin ich hier die Einzige, die wach ist, naja mehr oder weniger.
Ich weiss, das wir heut einen Gottesdienst feiern, so genen 11:00 und spaeter will Mike wohl mit uns noch irgendwo hin fahren. Ich werds euch berichten.
Bis dahin erstmal
Claudi
YMCA Aberdeen, 06.07.2008, 7:48 OZ
Ausfuehrungen zum Tag 4:
Ich bin dann gestern doch mal frueher ins Bett und somit kommt der Bericht dafuer erst heute morgen, um 6:25. Ein bisschen Zeitdruck sitzt mir im Nacken, da wir um 7:00 zum Flughafen fahren. Also schnell noch alles interessante:
Wie schon angedeutet, feierte wir um 11.00 Uhr den Gottesdienst. Der Pastor eine befreundeten Gemeinde hielt die Predigt und es waren Menschen verschiedenster Nationen vertreten, die alle in Ihrer Landessprache begrüßt wurden. Wir haben Lieder gesungen, die ich zum Glück auch fast alle kannte und die Worte waren kraftvoll und super zu verstehen. Insgesamt ein schöner schöner Abschluss für dieses Fest-Wochenende.
Später sind wir dann also mit Mike noch auf Tour gegangen. Reinhard hat den Minibus (naja so mini ist der ja auch nicht mit 16 Sitzplätzen) gefahren und ich sass in Mikes Auto, da mir das nicht so geheuer war, aber er hat's echt gut gemacht.
Unser Ausflug fuehrte uns zu Craigevar Castle. Aber leider wurde dies gerade saniert, sodass es komplett eingeruestet war und man aber auch wirklich nichts sehen konnte. Schade, aber nciht zu aendern. Also weiter in ein kleines Nest namens Ballater, wo die Queen wohl jeden August ne nette Zeit verbringt und dort alle ihre Sachen einkaufen laesst. Also ein typisches Touristennest, wo taeglich Reisebusse hinfahren und die Leute abladen. Da haben wir uns dann eine Stunde rumgetrieben, lustige Fotos gemacht und zum Schluss noch Fish 'n Chips, jetzt wirklich, gegessen. Da Juergen das dann doch durch das viele Fett ziemlich schwer im Magen lag, mussten wir dann im Pub noch schnell ein Bierchen trinken. Danach gings dann ab zurueck in den YMCA und ich hab mich dann auch ziemlich schnell ins Bett gehauen, um mein Schlafdefizit aufzuholen.
Gruesse
Claudi
YMCA Aberdeen, 07.07.2008, 6:35
As we celebrate the YMCA’s 150th Anniversary we give God all the glory,
Looking back over the years we have the makings of a remarkable story.
In the Bon Accord Free Church on this day in 1858 a group of young men met to pray,
Then followed numerous other venues in Aberdeen to arrive at where we are today.
Over the years many have given freely of their time to keep God’s vision going,
Several have passed on now but are people we were richly blest for knowing.
Volunteers, Directors, Youth Workers and other staff have all played their part,
Ensuring that the youngsters who came through the YM doors got off to a good start.
Partnerships with YMCA’s in Regensburg, Berlin and Kolosovar have meant many trips abroad,
Strengthening relationships with those from other countries as we all worship the same God.
Having other fellowships and many different Churches coming together as one,
Is what being a Christian family is about as we rejoice in God's precious Son.
New ideas and visions have seen us branch out from our premises here,
As we seek to meet the needs of this city we trust that God will remain near.
We thank the Lord Provost and you our guests for sharing in this celebration weekend,
And we ask that you would pray for us as we continue to run God’s race to the end.
Throughout our Anniversary we have seen and heard many memories from the past,
And with the challenges of this present day only through God’s grace will Aberdeen YMCA last.
Colleen + Ali Michie,
Aberdeen YMCA