StorkoWork VII

22 Jugendliche, die Sekretäre und Zivis des CVJM Berlin waren wieder fünf Tage aufgebrochen, um dem Wald Einhalt zu gebieten und "Klar Schiff" in Storkow zu machen.

Wir dachten nach über Jesu Zeit vor und nach der Kreuzigung in Jerusalem und was das mit uns zu tun hat. So feierten wir alle Jesus Einzug ins Brandenburger Tor - auf einem Moped.

Einmal hat Christus gesagt, er wolle den Tempel abreißen und in drei Tagen wieder aufbauen. Wir haben schon drei Tage gebraucht, um das alte Sanitärhaus nur abzureißen (das doch ein wenig kleiner als der Tempel ist). Auch ein Bungalow und Teile der Seebaracke lösten sich auf. Dieses StorkoWork war wirklich etwas für die Knochen, es gab viel zu schleppen und ein Container nach dem anderen wurde voll. Das Feuer, das die alten Dachlatten und Wände verzehrte, brannte von morgens bis abends.

Es wurde gesungen, gespielt. An einem (sehr lustigen) Abend dachten
sich die Jugendlichen in kleinen Gruppen Spiele für die anderen Gruppen aus.
Welch geballte Kreativität hier versammelt war! Das Geländespiel wurde wegen
Dunkelheit, Kälte und Hagel(!) abgebrochen. Wie weich wir sind!

Josi und Claudia halfen Dietlinde mit in der Küche so dass die anderen nicht einmal spülen mussten, was für uns andere großer Luxus war, vielen Dank ihr drei!

Am letzten Abend war im Gedächtnis an Jesu letztes Mahl Dinnerparty  und die Mitarbeiter bedienten die Teilnehmer (nicht, dass es sonst anders gewesen wäre) bei Kerzenschein.

Beeindruckt hat mich die durchweg friedliche und respektvolle Stimmung
dieser Tage, Jesus war mitten unter uns. Ich werde wohl nicht so schnell vergessen, wie ich mich mit meinen Zimmerkollegen bis nachts um zwei einträchtig über Jesus und die Geister austauschte. Schön war auch das Team, mit dem das Programm flexibel angepasst werden konnte, wenn es nicht passte.

Jeder packte dann mit zu. Ich weiß, dass es einige Jugenliche gibt, für die Storkow ein zweites (drittes) Zuhause ist. Dieses StorkoWork hat seinen Teil dazu getan.

Autor:
Torsten Schmidt


Aktion "Neuer Sanitärbungalow"

Natürlich ist der neue Sanitärbungalow noch lange nicht fertig. Wie auch Sie helfen können, erfahren Sie hier.