Von der Mücke bis zum Elefanten,
vom Veilchen bis zum Maibaum,
vom Kletter- bis zum Klostergarten.
Die ganze Bandbreite der Natur und Kultur in Dörflas und um Dörflas herum konnten die Freizeitteilnehmer im Alter von 9 - 73 Jahren erleben.
Der Erwachsenenkreis machte sich nach zwei Jahren erneut zu einer Freizeit nach Dörflas auf. Im Fichtelgebirge war die Natur noch etwas zurück und so grüßte uns der Lenz mit Veilchen, Flieder, Rhododendren und Rapsfeldern in voller Blüte. Beim abendlichen Lagerfeuer mit Würstchen am Spieß, Fleisch auf dem Grill, Mücken im Angriff und den altvertrauten Fahrtenliedern zur Gitarre erlebte so mancher auch einen 2. Frühling im Herzen.
Wir fühlten uns wohl in dem urigen Gewölbe und auf dem weitläufigen Gelände. Die 4 Tage waren gut ausgefüllt. Eine Wanderung zur Egerquelle über Stock und Stein haben wir gut bewältigt. Eine Rast mit Erdbeerkuchen oder bayrischem Bier trug zur Regeneration bei.
Das schöne Wetter verließ uns am nächsten Tag; Hagelkörner klopften an die Autoscheiben; so dass wir uns dem Kaufrausch von Kleidung und Porzellan in Selb hingaben. Auf der Rückfahrt sahen wir Elefanten auf der Wiese friedlich grasen. Wir kehrten frohgemut in unser gemütliches Quartier zurück, um dann im Jagdschloss Fahrenbühl das schöne Ambiente und gute Essen zu genießen.
Am nächsten Tag war das gute Wetter zurückgekehrt. Ein Teil der Gruppe machte sich auf zum Ochsenkopf, um Kletterkünste zu erproben, die Anderen besuchten Franzensbad und Eger in Tschechien. Beim abendlichen Grillen unter sternenklarem Himmel trotzen wir bei Bier, Wein und Saft mit fröhlichem Gesang der Kälte.
Am Sonntag hieß es Abschied nehmen; ein letztes Frühstück, eine letzte Andacht. Jeden Tag hörten wir eine Meditation zum Hausspruch für das Freizeitheim in Dörflas:
Bemüht euch, die Einheit im Geist zu wahren durch das Band des Friedens. Eph. 4,3
Wir sind einhellig der Meinung, die Dörflas-Fahrten sind wiederholungsbedürftig und danken Reinhard und Ruth für die gute Vorbereitung und Durchführung.