Junge Erwachsene - Freizeit in der Sächsischen Schweiz

Kurz bevor bei mir das Semester wieder losging, machten wir, einige der Einemstraßenmitarbeiter, und weitere "junge Erwachsene" von esperanza, uns auf mit dem CV-Bus in Richtung Dresden/Pirna zur Ottomühle, unserer Unterkunft im idyllischen Bielatal.

Abends angekommen, versorgten wir erst einmal unser leibliches Wohl mit Salaten, Würstchen und anderen leckeren Sachen. Der nächste Tag fing morgens gemütlich mit einer Wanderung in die nahe Umgebung an, vorbei an einem Thälmanndenkmal und Felsnadeln, wie sie wahrscheinlich sonst nur im Bilderbuch stehen. Das Ziel war die Schwedenhöhle, in die sich auch alle hineinwagten. Nachmittags fuhren wir zum nahe gelegenen Felsenlabyrinth. Die Gefahr sich zu verlaufen, war zwar (zum Glück?!?) nicht gegeben. Trotzdem waren wir alle (ich denke mal alle, ich auf jeden Fall) von den dortigen Felsformationen ziemlich fasziniert. Die Felsen liegen dort wie große Würfel neben- und übereinander, und es lässt sich prima zwischendurchlaufen oder drüberspringen. Nachdem dann alle das Labyrinth gemeistert hatten, hat Bernie uns eine kleine aber feine Andacht gehalten. Auf dem Weg von Labyrinth zu Auto ließen sich ein paar Unverwegene nicht davon abhalten, zwischen all den Fliegenpilzen delikate Steinpilze fürs Abendessen zu finden. Die gabs dann als Vorspeise zu verschiedensten Variationen von Pizzen. Es folgte noch eine lange Spielenacht, die allen Beteiligten viel Spaß machte.

Am Samstag machten wir uns nach dem Frühstück mehr oder weniger zügig auf Richtung Wanderung, ausgestattet mit einem Lunchpaket. In zwei Grüppchen eingeteilt, erkundeten wir einen Teil der nordelbischen Sächsischen Schweiz. Die eine Gruppe marschierte Richtung Kuhstall, einem Felsentor, die andere bestieg über die Häntzschelstiege die Affensteine am Winterberg. Wobei dann doch bei einigen der Adrenalinspiegel ob der waghalsigen Klettermanöver in die Höhe schnellte. Doch Bernie hat uns als Wanderführer sicher und unbehelligt über die Idagrotte zurück ins Kirnitzschtal geführt, wo sich dann auch wieder beide Grüppchen vereinten. Auf dem Rückweg zur Ottomühle ging es noch durch das beschauliche Königstein, wo wir dann auch am Sonntag die Burg besichtigten. Teils von innen mit Gottesdienst, teils von außen.

Das sollte dann auch der Abschluss eines kurzweiligen Wochenendes in der Sächsischen Schweiz sein.

Autor:
Florian Brenner

Fotos von der Wanderfreizeit gibt es hier.