Workcamp in Storkow

Dieses Jahr war manches anders beim Frühjahrs - Workcamp in Storkow. Der Termin lag später im Jahr (dafür war es umso kälter). Sonst waren wir immer in den Osterferien draußen, jetzt erst Himmelfahrt. Grund waren die kurzen Osterferien.

Vielleicht lag es auch daran, das wir dieses Jahr "nur" 26 Leute waren, etwa zehn weniger als sonst üblich.

Und wir waren wir dieses Mal auch einen Tag weniger im Camp und hatten nur zwei Arbeitstage. Aber die hatten es dann in sich.

Selten haben die Teilnehmer eines Workcamp engagierter und mit mehr Power sich ins Zeug gelegt.

So wurden 50 Meter Zaun völlig neu aufgebaut inklusive der Herrichtung der neuen Trasse und dem Entfernen etlicher alter Wurzelblöcke.

Unser Steg war im Frühjahr im Sturm stark beschädigt worden und musste komplett abgebaut werden, um so die Pfosten im Wasser wieder in die senkrechte Lage ausrichten zu können. Vier bis fünf von uns haben da stundenlang in speziellen Stiefeln bis zur Brust im Wasser gestanden und die Pfosten freigespült, damit sie mit Seilen wieder gerichtet werden konnten.

Ein anderes Team hat einen riesigen Holzberg, alte Äste von Bäumen und Sträuchern, mit einer ausgeliehenen Maschine (Dank an eine befreundete Fachfirma) geschreddert und dann an verschiedene Stellen im Gelände mit unserem großen Anhänger gefahren.

Ein anderes Team hat dann die Verteilung mit Schubkarren im Gelände übernommen, das große Dach des Wirtschaftsgebäude abgefegt, Wege freigeschnitten und gesäubert.

Und ein letztes Team hat ein Elektrokabel über einen sehr unterschiedlichen Weg über Dach, Außenwände und durch die Erde zur neuen Backhütte gelegt und Lampen angeschlossen.

Aber es waren nicht nur Tage der Arbeit sondern auch Tage guter Gemeinschaft. Da spielte der Altersunterschied von 13 bis 30 Jahren keine Rolle. Ausgelassene Spiele, selbst gestaltete Shows und immer wieder auch Zeiten, in denen Jesus im Mittelpunkt standen, gehörten dazu. Höhepunkt war da sicher der von einem 13 jährigen moderierte Werkstattgottesdienst, den wir am Sonntag unter aller Beteiligung feierten. Thema war an allen Tagen "ich glaube" und es war schon überraschend, wie unterschiedlich alle Andachten zu diesem Thema gestaltet waren.

Zum Schluss bleibt nur ein ganz großes Dankeschön an alle, die dabei waren und großartige Tage erlebt haben und sich mit Power eingebracht haben.

Und ein ganz großes Dankeschön an unseren himmlischen Vater Jesus, der vielfältig zu uns geredet hat und seine schützende Hand, auch gegen den starken Regen in Berlin, (bei uns hat es am Samstag tagsüber nicht geregnet!) über uns gehalten hat.

Autor:
Reinhard Kubbutat

Fotos vom Workcamp gibt es hier.