„Wie viele Gäste werden wohl kommen?“ - „Also ich schätze so 30 bis höchstens 50.“ - „Super! Die passen gut in das Kasino rein.“
Es ist Freitag, der 26. Februar um 19:20 Uhr: Das Kasino füllt sich. 40 Gäste sind bereits da und es werden immer mehr. Die Spannung steigt, langsam setzen sich die Peru-Fans und plötzlich ertönt die Startglocke. „Viva Peru – Viva la Guay!“ tönt es durch das gefüllte Kasino, in dem mehr als 60 Gäste schon den guten Duft des Abendessens in den Nasen haben.
Start frei für einen Peru-Abend mit Infos, Musik, und gutem Essen, mit dem es dann auch losging. Nachdem wir uns die Bäuche mit Chili-Con-Carne und Erdnusssuppe gefüllt hatten, sollte die Füllung des Geistes nicht zu kurz kommen. Daher gab es interessante und wichtige Informationen zu dem Land Peru, sowie zu dem ACJ (CVJM).
Isaac, unser Volontär aus Lima, sang uns ein Lied auf Spanisch, während im Hintergrund Bilder aus Peru gezeigt wurden, die uns die extremen Unterschiede dieses faszinierenden Landes vor Augen führten.
Darina Döbler und Lydia Berneburg, die im September für ein Jahr ein Volontariat beim ACJ in Lima machen erzählten uns von ihren Plänen in Peru und ließen uns etwas von ihrer Vorfreude spüren. Dass sie bereit sind, ein Jahr in Peru zu verbringen, bewiesen sie uns, als sie mit Isaac, einem Cajon, einer Gitarre und ihren Stimmen das ganze Kasino in gute Stimmung und so manchen der Anwesenden ins Schwitzen brachten.
Damit Darina und Lydia sehen konnten, worauf sie sich einlassen, wenn sie für ein Jahr nach Peru gehen, erzählte uns Isaac, wo er im ACJ Peru schon mitgearbeitet hat. Seine Mitarbeit war sehr vielseitig, fing an bei der Arbeit für Straßenkinder und ging über verschiedene Mitarbeit in sozialen Projekten bis hin zur direkten Hilfe in Pisco, das 2007 von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden war. Wir merkten, dass die Arbeit im ACJ Peru sehr vielseitig und Abwechslungsreich ist.
Durch eine Videobotschaft aus Peru, verbunden mit einer Einladung zu einem Missionseinsatz in Lima oder einer Wanderfreizeit in den Anden, wurde der informative Teil des Abends abgeschlossen und wir saßen noch eine Weile zusammen und genossen Obstsalat und selbstgemachte peruanische Limonade.
Ganz besonders freuen wir uns über 271€ Spenden für die Arbeit des ACJ Peru. Dieses Geld ist in Peru gut aufgehoben und wird unsere Freunde und Geschwister bei ihrer Arbeit unterstüzen.
Wir danken Gott für einen schönen, gemütlichen Abend und für die enge Zusammenarbeit mit dem ACJ in Peru.
Da bleibt eigentlich nur noch zu sagen: „Viva Peru – Viva la Guay!“ oder auf Deutsch: „Es lebe Peru – Es lebe der CVJM!“