Workcamp Dörflas 2009

Wie alt die Bretterwand der Scheune in Dörflas genau war, konnte keiner sagen und eine eingebrannte Jahreszahl konnten wir auch nicht entdecken. Aber Karl, genannt Charly, Dörflasser Urgestein, meinte, dies Holz hängt seit mindestens 100 Jahren an den Balken.

Und so sah es auch aus, total verblichen, gewölbt, gerissen, immer mehr Löcher klafften in der Fassade und so wurde bereits im Herbst letzten Jahres neues Holz für die Stirnseite der Scheune beschlossen.

Jetzt war es soweit; am Donnerstag 19.11. fuhren wir zu elft um 10 Uhr in der Einemstr. los, und nach einem kurzen Mittagsmahl draußen bei schönstem Herbstwetter gingen wir an die Arbeit. Und siehe, schon gegen 17 Uhr war alles alte Holz abgerissen, alle alten Nägel gezogen bzw. verrottete Reste von Uraltnägeln abgeschlagen und Berge von Spinnweben abgefegt.

Und wenn es nicht schon dunkel geworden wäre, wir hätten mit der Neu-Verbretterung noch begonnen.

So mussten wir bis zum nächsten Morgen warten.

Und nebenbei haben wir noch vier Bäume gefällt und zu handlichen Klötzen klein gesägt, haben einen kleinen Parkplatz hergerichtet, Laub gerecht, viele kleine Reparatur- und Wartungsarbeiten in Haus und Hof durchgeführt.

Und wir haben uns immer wieder in den Morgenandachten davon begeistern lassen, dass Gott uns seine Kinder, seine Söhne und Töchter nennt und wir ihn voller Vertrauen Papa, Vati, Abba nennen dürfen.

Und dieser unser guter himmlischer Vater hielt seine Hände über uns, schenkte uns ideales Bauwetter, schenkte Bewahrung bei allen Arbeiten auf dem Gerüst und dann auch beim Gerüstabbau, die fallenden Bäume fielen so, wie sie sollten; kurz, wir alle kamen heil und froh und stolz über das Geleistete Sonntagnachmittag wieder in Berlin an und hatten eine tolle Zeit erlebt. Danke Vater!

Autor:
Reinhard Kubbutat

Fotos vom Workcamp gibt es hier.